Impressum

Inhaltlich Verantworlich sind die Schleiereulen (Valerie Voggenreiter; Fanny Langner; Lena Mutschler und Simon Ehinger)

Ansprechpartner: Simon Ehinger, Danckelmannstr. 1, 16225 Eberswalde

Kontakt: simon.ehinger@posteo.de

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Philosophie der Silence Spaces

- von Nichts kommt ....  Alles! - 

 

Treten Sie ein, legen Sie sich ab und machen Sie es sich gemütlich. Was braucht es für eine nachhaltige Zukunft? Was fehlt, um unsere Zukunft umzudenken?

Stellen wir uns vor, Antwort auf diese Frage läge in Erfahrungs- und Wissensphänomenen, die im Wettrennen der Laufräder einer beständig beschleunigten Gesellschafts immer weiter abgehängt scheinen. Stille und Nichts könnten solche Phänomene sein. Im Innehalten, im Nichts, können wir der Welt und uns selbst lauschen. Im Hinhören können wir uns zeitlos erfahren und Antworten finden. Wahrscheinlich bedürften diese Antworten keiner kognitiven Anstrengungen, sondern etwas viel einfacherem und zugleich in der Praxis für manch Eine*n herausforderndem: Nichts.

Stille…

Stille im Sinne von Silence Spaces meint keineswegs die Abwesenheit von Geräuschen – sie ist vielmehr eine Haltung des zurücktretenden Ichs, dass die Welt in sich aufnimmt und sich dadurch als ein umso stärkeres Teil eines großen Ganzen verstehen und erleben kann. Um Nachhaltigkeit ganzheitlich zu denken, können wir uns nicht nur auf die äußeren Facetten des Klimawandels beschränken. In der Epoche des Anthropozäns findet sich der Mensch als den Treiber des beschleunigten Klimawandels wieder. Es wird viel darüber aufgeklärt, was alles nicht nachhaltig ist, aber der Wurzel dieses menschlichen Verhaltens, mehr von der Erde zu nehmen als er braucht, wird kaum auf den Grund gegangen. Tiefgreifende Transformation, hin zu einem wertschätzendem Umgang mit den eigenen, sowie den globalen Ressourcen, muss auch auf intrinsischer Ebene passieren.

Was braucht es für eine nachhaltige Zukunft? Was fehlt, um unsere Zukunft umzudenken? Wenn ihr uns fragt, mehr Raum für Stille und Nichts!


Silence Spaces sind konsum- und technikfreie Orte der Ruhe und des Schweigens, in denen keine Form der Beschäftigung oder Erledigung praktiziert wird – alle Cyber-Geräte bleiben draußen. Jede*r kann tun, was er oder sie dafür braucht, ohne andere einzuschränken: ruhen, sich hinlegen, meditieren, beten, Yoga praktizieren oder einfach nichts. Es sind Räume der Stille und Leere, die von uns allen gefüllt werden können.

Durch das Angebot und den Zugang zu einem Silence Space, wird Menschen eine Alternative zur Konsumgesellschaft und einer dauernden Anwesenheit in digitalen Netzwerken aufgezeigt. Das kann eine ungewohnte und herausfordernde Situation sein. Es vermag aber zugleich die eigene Kreativität anzuregen, eine tiefe Verbindung zwischen Eigen-, Mit-, und Umwelt sowie mehr Selbstvertrauen in das eigene Schöpfen entstehen zu lassen. Menschen werden ermächtigt Transformation zu leben und Gesellschaften in ihrer Resilienz gestärkt.

Um diese höchste Ebene der Transformation erreichen zu können und um über das bereits bekannte Konzept eines Ruheraumes hinauszuwachsen, ist es zusätzlich wichtig Formate des Austausches anzubieten, sei es über Erfahrungen mit Stille, Nichts und Achtsamkeit oder Themen der sozial-ökologischen Transformation. In unserem Angebot vereinen wir immer beide Bereiche miteinander.

Manch Eine*r mag sagen, Stille sei unsere Muttersprache, die wir alle sprechen, unabhängig von unserer Herkunft, unserem Glauben, unserer Erscheinung. Silence Spaces sind lediglich Symbol für Etwas, was Jede*r in sich trägt. Sie sind sozusagen eine Erinnerung an unsere innere Stimme, die wir verlernt haben häufiger zu konsultieren. Treten Sie ein – Stille ist unser Recht, welches wir uns nehmen müssen. Daran erinnern der Silence Space und seine Karawane.

Beginnt hier die Transformation zu einer nachhaltigeren Zukunft? Jede*r kann Teil davon sein!